Verkehrssicherheit
„Die größte Gefahr im Straßenverkehr sind Autos, die schneller fahren, als ihr Fahrer denken kann.“
Im Jahr 2005 wurde mit dem vom Berliner Senat beschlossenen Verkehrssicherheitsprogramm Berlin 2010 „Berlin Sicher Mobil“ in Berlin der notwendige Rahmen für eine wirkungsvolle, nachhaltige Verkehrssicherheitsarbeit geschaffen. Das Ziel ist die Verringerung der getöteten und schwer verletzten Menschen in Berlin von 2004 bis 2010 um jeweils 30%. Es wurden Leitlinien formuliert und Maßnahmen entwickelt, die zur Erreichung dieses Ziels umgesetzt werden sollen.
Die Vision ist, „dass auf Berliner Stadtgebiet keine Verkehrsunfälle mit schweren Personenschäden mehr geschehen. Ziel der Verkehrssicherheitsarbeit ist es, diesem Idealzustand möglichst nahe zu kommen.“ (Textauszug aus dem Verkehrssicherheitsprogramm).
Auf der Grundlage des Verkehrssicherheitsprogrammes Berlin 2010 ist die Stadt Berlin, vertreten durch die Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer, als Senatorin für Stadtentwicklung der Europäischen Charta für die Straßenverkehrssicherheit („25.000 Leben retten“) beigetreten und damit auch auf der internationalen Ebene eine konkrete Selbstverpflichtung eingegangen.
Bei der Umsetzung dieses Ziels setzt die Stadt auf die Kooperation von öffentlichen Aufgabenträgern der Verkehrssicherheitsarbeit und anderen Institutionen, Verbänden und Gruppierungen mit tangierenden Aufgaben und Interessen. Dazu sollen auch weitere nicht-öffentliche Unterstützer, wie z.B. Unternehmen, Gesundheitsdienstleister, Interessenverbände zu Aspekten Verkehr, Mobilität, Verkehrssicherheit, soziale Sicherheit etc. eingebunden werden. Eine effektive Verkehrssicherheitsarbeit kann nur gestaltet werden, wenn alle Akteure ihre Stärken im Sinne von Mitwirkung und Kooperation zusammenfügen.
Das Verkehrssicherheitsprogramm setzt auf die Zusammenführung vier verschiedener Handlungsfelder. Die Ziele & Schwerpunkte, die sich die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt des Landes Berlins für den Zeitraum bis 2010 gesetzt hat, werden in den Themenbereichen „Der Mensch“, „Infrastruktur“, „Verkehrsplanung & –politik“ sowie „Technik & Verkehrsrecht“ zusammengefasst.