Polizei und AVE gemeinsam für die Sicherheit der Radfahrer.

Die Berliner Polizei führte am 13.03.2019 im Rahmen ihrer Präventionsarbeit eine allgemeine Radfahrsicherheitsaktion in dem Kreuzungsbereich Memhard-/ Alexander- und Karl-Liebknechtstraße durch.

Aufgrund des Todesfalles bei einem Fahrradunfall am 20.02.2019 zwischen LKW und Radfahrer im Bereich der Kreuzungsanlage Alexanderstraße/ Karl-Marx-Allee, hat sich die Berliner Polizei und der AVE zu einer erneuten gemeinsamen Verkehrssicherheitsaktion abgestimmt. Der AVE, als Chartamitglied von Berlin-Sicher-Mobil, war wieder mit der Aktion „Toter Winkel“ vor Ort.

Neben einer Fahrradkennzeichnung stand besonders die Gefahr des toten Winkels im Vordergrund. Am Stand der Polizei konnte man auch sein Reaktionsvermögen testen. Ebenso wurden den Radfahrern die Vorteile des Helmtragens dargelegt. Zusätzlich wurde das Abbiegeverhalten (Blinken und Schulterblick!) und mögliche Fehlbenutzung des Radstreifens der Kraftfahrzeugführer überprüft und durch zusätzliche Beamte sofort kontrolliert und geahndet.

Auf allen Radstreifen, die auf die Kreuzung zuführen, wurde das Piktogramm der Sprühaktion "Achtung: Toter Winkel" aufgebracht. Mit den Verkehrsteilnehmern wurden viele Gespräche geführt, auch über die Gefahren speziell im weitläufigen Bereich des Berliner Alexanderplatzes.

Harald Petters, Verantwortlicher für Mobilitätsbildung und Verkehrserziehung von der Senatsverwaltung für Bildung Jugend und Familie besuchte mit einem Kollegen die Veranstaltung und lies sich das Projekt „Toter Winkel direkt am Radstreifen erklären.

Insgesamt war die Aktion für alle Beteiligten wieder ein großer Erfolg.
Die Aktion Toter Winkel wird sicher auch zukünftig im Berliner Stadtbild wieder zu finden sein.

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