Situation

Erfreuliche Langzeitentwicklung:
Trotz positivem Trend bei den Verunglücktenzahlen bleibt viel zu tun.

Mobilität bedeutet individuelle Bewegungsfreiheit, ermöglicht die Teilnahme am öffentlichen Leben, sichert den Austausch von Wirtschaftsgütern, Waren und Dienstleistungen. Die negativen Auswirkungen vor allem der motorisierten Mobilität zeigen sich unter anderem im Verkehrsunfallgeschehen.

Die Anzahl der Verkehrsunfälle ist in Berlin in den vergangenen 15 Jahren um fast ein Viertel zurückgegangen und liegt derzeit bei rund 125.000 Unfällen pro Jahr (Stand 31.12.2009).

In den vergangenen 10 Jahren ist in Berlin die Anzahl der Verkehrsunfälle um 16%, der dabei Leichtverletzten um 16%, Schwerverletzten um 20% und getöteten Personen sogar um 46% zurückgegangen. Damit zeichnet sich ein langjährig positiver Trend ab.

Besonders erfreulich ist die aktuelle Entwicklung der Verunglücktenzahlen. Mit 14.525 Leichtverletzten, 1.752 Schwerverletzten und 48 Getöteten wurde im Jahr 2009 in allen drei Kategorien ein historischer Tiefstand erreicht.

Wie die jährlichen Vergleichszahlen verdeutlichen, verläuft die Entwicklung in Pendelbewegungen. Deshalb stellen die aktuell erzielten Rückgänge noch keinen gesicherten Entwicklungsschritt dar. Erst die kommenden Jahre werden zeigen, ob die positive Entwicklung von Dauer ist.

Über 16.000 Verunglückte in einem Jahr: Die Zahl der Opfer im Berliner Straßenverkehr ist immer noch viel zu hoch. Es bleibt also viel zu tun.

Anzahl Verletzte nach VerletzungsschwereGroßansicht

Verkehrsopferbilanz der Berliner Polizei: Verunglückte nach Verletzungsschwere 1998-2009

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