Zielgruppe

Unfallrisiko ist nicht gleich verteilt.
Mehr über die Zielgruppen der Berliner Verkehrssicherheitsarbeit.

Mobil sein ist für Kinder riskanter als für Erwachsene, für Zweiradfahrer – egal ob motorisiert oder auf dem Fahrrad unterwegs – riskanter als für Autofahrer, für junge Erwachsene riskanter als für langjährige Führerscheinbesitzer.
Das ist in Berlin nicht viel anders als anderswo.

  • Radfahrerinnen und Radfahrer legen zwar nur 13% der täglichen Wege im Berliner Stadtgebiet zurück, weisen jedoch einen Anteil von 29% der im Straßenverkehr schwer Verletzten auf. Mit einem motorisierten Zweirad ist das Risiko noch größer: Einem Anteil von 1% an den täglichen Wegen steht hier ein Anteil von 20% bei den schwer Verletzten gegenüber.
  • Am sichersten sind die öffentlichen Verkehrsmittel. Nicht einmal 1% der polizeilich registrierten Verunglückten wurde bei Unfällen mit Bus und Bahn verletzt. Deren Anteil an den täglichen Wegen liegt gleichzeitig bei 26%.
  • Differenziert im Hinblick auf ihre Anteile an der Berliner Gesamtbevölkerung betrachtet, sind im Berliner Straßenverkehr am stärksten gefährdet:
    • Kinder im Schulalter (6-14 Jahre), Jugendliche (15-17 Jahre) und ältere Menschen (75 Jahre und älter) zu Fuß
    • Ältere Schulkinder (11-14 Jahre) mit dem Fahrrad
    • Junge Erwachsene (18-24 Jahre) im Auto und mit motorisierten Zweirädern
    • Jugendliche und junge Erwachsene auch, wenn sie im Auto mitfahren

Das Verkehrssicherheitsprogramm ist deshalb vorrangig auf die nachstehend genannten Risikogruppen ausgerichtet.

Die Zielgruppe der Berliner Verkehrssicherheitsarbeit

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25.04.2012
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